Die Gestaltung der Familienplanung hängt stets von ganz individuellen Faktoren und persönlichen Lebensentwürfen ab. Allerdings kommt es auch immer wieder vor, dass unvorhergesehene Ereignisse die Realisierung der gesetzten Ziele verhindern. Ein aktuelles Beispiel stellt die sich ausbreitende Coronavirus-Pandemie dar: Aufgrund der damit verbundenen finanziellen Unsicherheiten haben sich bereits zahlreiche Frauen und Männer entschieden, eine geplante Familienvergrößerung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Doch schon vor der Corona-Krise stieg das durchschnittliche Alter Erstgebärender in Deutschland stetig an. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Häufig möchten Eltern zuerst gefestigt im Berufsleben stehen oder finanzielle Sicherheit schaffen, bevor sie ihr erstes Kind bekommen. Andere warten auf den richtigen Partner oder haben in den 20er- und 30er-Lebensjahren keinen akuten Kinderwunsch.

Professor Dr. Wolfgang Küpker, ärztlicher Direktor des Kinderwunsch- und Endometriosezentrums IVF Baden-Baden, setzt sich seit rund 30 Jahren dafür ein, das Bewusstsein für die Unterleibserkrankung Endometriose zu schärfen. Im Interview mit unserer Blogredaktion spricht er unter anderem über Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten für Endometriosepatientinnen mit und ohne Kinderwunsch.

Wenn sich lesbische Paare entscheiden, ihre Liebe mit einem Baby zu krönen, stehen sie zunächst vor einer scheinbar unüberwindbaren Hürde: Schwanger werden ohne Mann. Obwohl es unwahrscheinlich klingt, ist die Erfüllung dieses Wunsches aber nicht unmöglich. Unter bestimmten Umständen kann das ersehnte Ziel mithilfe einer Samenspende erreicht werden. Wie Frauen in dieser Situation vorgehen sollten und welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Unfruchtbarkeit katapultiert betroffene Paare geradewegs auf eine Achterbahn der Gefühle: An einem Tag schöpfen sie Hoffnung, am nächsten quälen sie sich mit Schuld- und Schamgefühlen, Wut, Machtlosigkeit und Ungewissheit. Immer wieder fragen sie sich in dieser aufgewühlten Situation, weshalb der langgehegte Herzenswunsch für sie nicht in Erfüllung gehen will, obwohl andere scheinbar problemlos schwanger werden.

Endometriose kann starke Schmerzen und Unfruchtbarkeit verursachen, dennoch wird die gynäkologische Erkrankung häufig verkannt. Das akkreditierte Endometriosezentrum IVF Baden-Baden verschafft betroffenen Frauen mithilfe von innovativen Diagnose- und Therapieverfahren Linderung und bietet individuelle Kinderwunschbehandlungen an.

Wenn der Schwangerschaftstest nach unzähligen vergeblichen Versuchen erneut negativ ausfällt, stehen betroffene Paare vor der Frage, warum ihr Kinderwunsch einfach nicht in Erfüllung gehen will. Die Suche nach der Antwort erweist sich jedoch oftmals als schwieriges Unterfangen, da die Ursachen für eine ausbleibende Schwangerschaft vielfältig sein können. Beide Partner müssen sich dann mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass eine Fruchtbarkeitsstörung vorliegt.

Wenn sich ein Paar für die Gründung einer Familie entscheidet, beginnt für beide Partner eine aufregende Zeit voller Zuversicht, Hoffnung und Vorfreude. Bleibt die ersehnte Schwangerschaft jedoch aus, stellt sich schnell eine gewisse Unsicherheit ein. Nach kurzer Zeit schlägt der anfängliche Optimismus in Stress um; nicht wenige setzen sich zunehmend unter Druck. Doch wie lange dauert es in der Regel, bis eine Frau schwanger wird? Wann sollte man einen Experten aufsuchen? Und was passiert beim ersten Beratungsgespräch in einem Zentrum für assistierte Reproduktion?

Starke Schmerzen und eine ungeklärte Unfruchtbarkeit können Anzeichen einer Endometriose sein. Aufgrund eines fehlenden gesellschaftlichen Bewusstseins und der schwierigen Diagnosestellung bleibt die gynäkologische Erkrankung allerdings häufig unerkannt. Doch es gibt Hoffnung: Innovative Diagnose- und Therapieverfahren können Linderung verschaffen und auch in fortgeschrittenen Stadien eine Schwangerschaft ermöglichen.

Entscheiden sich Paare dafür, ein Baby zu bekommen oder sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung zu unterziehen, beginnt eine ebenso spannende wie unsichere Zeit für sie. Schließlich möchte man nichts falsch machen und die besten Voraussetzungen für eine reibungslos verlaufende Schwangerschaft sowie für eine unkomplizierte Geburt schaffen. Angesichts des sich ausbreitenden, neuartigen Coronavirus ist die Unsicherheit derzeit jedoch besonders groß. Wer sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterzieht oder schwanger ist, wird mit neuen Sorgen, Zweifeln und Ängsten konfrontiert. Hat das Coronavirus Einfluss auf die Fruchtbarkeit? Können schwangere Frauen Kinder im Mutterleib mit der Lungenkrankheit infizieren? Was kann man tun, um sich vor einer Infektion zu schützen? Das sind nur einige Aspekte, mit denen sich Paare mit Kinderwunsch nun auseinandersetzen müssen.
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