Wenn sich ein Kinderwunsch nicht erfüllt, befürchten betroffene Paare häufig, dass sie unter einer Fertilitätsstörung leiden. Allerdings muss nicht zwangsläufig eine Unfruchtbarkeit für das Ausbleiben einer ersehnten Schwangerschaft verantwortlich sein. Manchmal steckt ein falsches Timing dahinter: Eine Befruchtung ist nämlich nur in den ersten 24...

Besteht der Verdacht, dass eine Eierstockerkrankung oder Fehlbildungen der Gebärmutter für eine ungewollte Kinderlosigkeit verantwortlich sein könnten, empfehlen Fruchtbarkeitsexperten in der Regel die Durchführung einer Hysterosalpingographie. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine der wichtigsten Diagnoseuntersuchungen im Bereich der assistierten Reproduktionsmedizin. Das Verfahren, das in Fachkreisen auch als Hysterogramm, Uterosalpingographie, Uterotubographie oder einfach als HSG bezeichnet wird, kann in vielen Fällen Aufschluss über die Ursachen weiblicher Unfruchtbarkeit geben. Was Fruchtbarkeitsexperten mithilfe der Hysterosalpingographie herausfinden können und wie die Untersuchung abläuft, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Professor Dr. Wolfgang Küpker, ärztlicher Direktor des Kinderwunsch- und Endometriosezentrums IVF Baden-Baden, macht seit mehr als 30 Jahren auf die Unterleibskrankheit Endometriose aufmerksam. Im Interview mit unserer Blogredaktion spricht er unter anderem über Ursachen, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten für Endometriosepatientinnen mit und ohne Kinderwunsch.

Für viele Paare stellen die Eizellentnahme und der einige Tage später erfolgende Embryonentransfer die aufregendsten Schritte der künstlichen Befruchtung dar. Noch entscheidender für den Erfolg der Kinderwunschbehandlung ist jedoch die Phase zwischen diesen beiden Eingriffen: Nachdem die entnommenen Eizellen im Labor befruchtet wurden, müssen die Embryonen mit dem größten Einnistungspotenzial ausgewählt werden. Erfüllen Embryonen bestimmte morphologische und morphokinetische Kriterien, steigen schließlich die Schwangerschaftschancen. Wie die erfahrenen Diplom-Biologen des IVF Baden-Baden bei der Embryonenbeurteilung vorgehen und wie ihnen die verlässliche Beurteilung gelingt, werden wir im Folgenden erläutern.

Die Nachricht, dass sie unter einer verminderten Spermienqualität leiden, kommt für betroffene Männer meist überraschend: Oftmals sind die Patienten kerngesund sowie schmerz- und beschwerdefrei; erst wenn die Familienplanung nicht wie gewünscht verläuft und sie den Ursachen einer ungewollten Kinderlosigkeit auf den Grund gehen, erfahren viele von ihnen von der Spermieninsuffizienz.

Der Erfolg einer Kinderwunschbehandlung hängt in hohem Maße von der Qualität der Embryonen ab, die nach dem Heranreifen im Inkubator in die Gebärmutter eingesetzt werden. Um bestimmen zu können, ob der Embryo zu einer Schwangerschaft führen kann, setzt das Kinderwunschzentrum IVF-Baden-Baden auf den Geri®-Inkubator. Mithilfe dieses Timelapsesystem  kann die frühe Embryonalentwicklung kontinuierlich überwacht, analysiert und dokumentiert werden.

In puncto Familienplanung scheint bei einigen Paaren auf den ersten Blick alles perfekt zu passen: Sie sind in einem fruchtbaren Alter, erfreuen sich guter Gesundheit, agieren harmonisch miteinander und beherzigen alle gemeinhin bekannten Fruchtbarkeitstipps. Doch selbst wenn die besten Voraussetzungen gegeben sind, kann es vorkommen, dass sich der Kinderwunsch nicht erfüllt. Sogar künstliche Befruchtungen können in einigen Fällen ohne ersichtlichen Grund fehlschlagen. Manchmal bleibt die Ursache einer Unfruchtbarkeit selbst nach gründlichen Untersuchungen ungeklärt.

Bei ihrem ersten Besuch im IVF Baden-Baden äußern viele Paare die Vermutung, dass eine weibliche Unfruchtbarkeit der Grund für ihren unerfüllten Kinderwunsch ist. Allerdings muss die Fertilitätsbeeinträchtigung nicht zwangsläufig bei der Frau vorliegen: Studien haben gezeigt, dass eine ausbleibende Schwangerschaft zu gleichen Teilen auf den Mann und die Frau zurückzuführen ist – und zwar zu jeweils 40 Prozent. In 20 Prozent der Fälle sind Probleme bei beiden Partnern oder unbekannte Faktoren für die ungewollte Kinderlosigkeit verantwortlich. Somit sind Männer ebenso häufig betroffen wie Frauen. Entdeckt wird das Problem aber in der Regel erst, wenn Betroffene eine Familie gründen möchten und sich der Kinderwunsch nicht zeitnah erfüllt. Schließlich kann die Spermienproduktion auch dann beeinträchtigt sein, wenn ein Mann völlig gesund ist. Welche Gründe für eine Unfruchtbarkeit vorliegen können und wie männliche Unfruchtbarkeit diagnostiziert wird, erfahren Sie in den folgenden Ausführungen.

Über einen Kinderwunsch offen zu sprechen, fällt vielen Single-Frauen schwer. Zu groß ist meist die Angst davor, auf Vorurteile oder Unverständnis zu stoßen. Gleichzeitig entscheiden sich aber immer mehr Alleinstehende ganz bewusst gegen eine konventionelle Familienstruktur und für ein Leben als Alleinerziehende. Zudem gibt es dank des reproduktionsmedizinischen Fortschritts heute einige Möglichkeiten, sich den Traum vom Kinderglück auch ohne Partner zu erfüllen. Welche Kinderwunschbehandlungen zur Verfügung stehen, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Manchmal kommt es vor, dass eine künstliche Befruchtung trotz hoher Eizell- und Spermienqualität fehlschlägt, weil sich der transferierte Embryo nicht einnisten kann. Lassen sich keine offenkundigen Ursachen ausmachen, könnte das Assisted Hatching eine Option darstellen. Dieses reproduktionsmedizinische Verfahren wird angewendet, um eine verdickte Zona pellucida zu öffnen und dem Embryo auf diese Weise das Schlüpfen zu erleichtern. Wie es funktioniert und wann es eingesetzt wird, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.
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