Genau wie bei einer natürlichen Befruchtung kann es auch bei einer Kinderwunschbehandlung passieren, dass sich zwei oder mehr Embryonen in der Gebärmutter einnisten. Das heißt, es ist theoretisch möglich, dass Patientinnen nach einer künstlichen Befruchtung Zwillinge oder sogar Mehrlinge zur Welt bringen, wenn beim Embryotransfer mehr als ein Embryo übertragen wurde. Einerseits dürfen sich die werdenden Eltern in diesem Fall über doppeltes oder sogar dreifaches Babyglück freuen, andererseits bergen Mehrlingsschwangerschaften aber auch immer Risiken für die werdende Mutter und ihr Kind.

Die Nachricht, dass sie unter einer verminderten Spermienqualität leiden, kommt für betroffene Männer meist überraschend: Oftmals sind die Patienten kerngesund sowie schmerz- und beschwerdefrei; erst wenn die Familienplanung nicht wie gewünscht verläuft und sie den Ursachen einer ungewollten Kinderlosigkeit auf den Grund gehen, erfahren viele von ihnen von der Spermieninsuffizienz.

Da Endometriose immer häufiger in der medialen Berichterstattung Erwähnung findet und zunehmend mehr Betroffene öffentlich über ihren Leidensweg sprechen, rückt die gynäkologische Erkrankung ganz langsam ins gesellschaftliche Bewusstsein. Meist wird die Endometriose mit starken Unterleibsschmerzen assoziiert. Dass die Endometriose auch die Fruchtbarkeit beeinflusst und  zu Unfruchtbarkeit führen kann, wissen aber nach wie vor die wenigsten. Um darüber aufzuklären, inwiefern Endometriose die Fertilität beeinflusst, haben wir einige wichtige Fragen zu diesem Thema gesammelt und im Folgenden beantwortet.

Im IVF Baden-Baden steigt die Zahl der über 35-jährigen Patientinnen immer weiter an. Diese Entwicklung kommt jedoch nicht überraschend. Immerhin ist es heute keine Seltenheit mehr, dass sich Frauen ihren Kinderwunsch in diesem oder einem höheren Alter erfüllen möchten. Viele von ihnen schieben ihre Familienplanung aus den verschiedensten Gründen lange Zeit auf. Meist spielen bei dieser Entscheidung wirtschaftliche, soziale oder berufliche Aspekte eine Rolle. In einigen Fällen kann ein sehnlichst gehegter Kinderwunsch aufgrund von unvorhergesehenen Lebensereignissen nicht wie geplant realisiert werden.

Mit dem Beginn einer Kinderwunschbehandlung startet für Patientinnen und Patienten eine sehr aufregende Zeit, die von vielen Menschen als emotionale Achterbahnfahrt wahrgenommen wird. Oftmals wechseln sich ständiges Hoffen und überschwängliche Vorfreude mit der Angst vor Rückschlägen und Enttäuschungen ab. Schließlich führt nicht jede künstliche Befruchtung zum Erfolg. Ob eine Schwangerschaft erreicht wird, ist nämlich von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. In dieser Situation möchte man natürlich nichts falsch machen. Deshalb fragen sich zahlreiche Patientinnen und Patienten, ob sich der Verlauf und die Erfolgschancen einer Kinderwunschbehandlung und einer Schwangerschaft durch bestimmte Verhaltensweisen positiv oder negativ beeinflussen lässt. Was Sie tun können, um die Erfolgschancen zu erhöhen und was Sie während der Kinderwunschbehandlung lieber unterlassen sollten, erfahren Sie in den folgenden Ausführungen.

Bleibt ein Kinderwunsch über Monate oder sogar Jahre unerfüllt, fällt es Paaren oft schwer, optimistisch zu bleiben. Mit jedem negativen Schwangerschaftstest schwindet die Hoffnung, irgendwann ein eigenes Baby in den Armen zu halten, zusehends dahin. In dieser Situation quält viele Menschen eine ganz bestimmte Frage: Warum werde ich einfach nicht schwanger? Leider erweist sich das Finden einer Antwort in den meisten Fällen als schwieriges Unterfangen. Immerhin können viele verschiedene Gründe für die Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit verantwortlich sein. Welche Ursachen für das Ausbleiben einer Schwangerschaft infrage kommen und was Paare mit unerfülltem Kinderwunsch tun können, werden wir im Folgenden erläutern.

Selbst wenn sich bei Patientinnen und Patienten keine Fruchtbarkeitsprobleme feststellen lassen, kann es passieren, dass der erhoffte Erfolg der Kinderwunschbehandlung ausbleibt. Manchmal erleiden Frauen ohne ersichtlichen Grund eine Fehlgeburt; in einigen Fällen stellt sich eine Schwangerschaft gar nicht erst ein. Schafft es der Embryo nicht, sich problemlos in der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) einzunisten, sprechen Reproduktionsspezialisten vom sogenannten Implantationsversagen. Nicht immer ist sofort klar, welche Ursachen für die Einnistungsprobleme verantwortlich sind. Schließlich können vielfältige Gründe dahinterstecken, einer davon könnte eine Einnistungsstörung sein. Weshalb die Interaktion von Embryonen mit der Gebärmutterschleimhaut eingeschränkt ist, lässt sich jedoch mithilfe verschiedener Diagnoseverfahren näher untersuchen. Hinweise können zum Beispiel Rezeptivitätstests oder immunologische Tests liefern.

Vom Familienstand über berufliche Ziele bis hin zur finanziellen Situation müssen bei der Familienplanung vielerlei Aspekte berücksichtigt werden. Ein wesentlicher Faktor wird hierbei jedoch häufig außer Acht gelassen: das Alter. Schließlich nimmt die Zahl der vorhandenen Oozyten (Eizellen) in den Eierstöcken einer Frau im Laufe des Lebens immer weiter ab. Die Chancen auf eine Schwangerschaft sinken ab einem bestimmten Alter sogar recht rasant. Wird die Familiengründung zu lange aufgeschoben, kann die Entscheidung für ein eigenes Kind unter Umständen zu spät kommen. Fruchtbarkeitstests können hier helfen.

Eine Adenomyose kann das Leben betroffener Patientinnen auf drastische Weise beeinträchtigen. Nicht selten verursacht die gynäkologische Erkrankung starke Blutungen und Menstruationsschmerzen; unter Umständen führt die Gebärmutterkrankheit sogar zur Unfruchtbarkeit. Dennoch ist in der Gesellschaft nur wenig über das Krankheitsbild bekannt. Das liegt unter anderem daran, dass die Erkrankung meist lange Zeit unerkannt bleibt. Dank der Fortschritte im Bereich der Ultraschalltechnik lässt sich die Adenomyose heutzutage jedoch viel einfacher diagnostizieren als noch vor wenigen Jahren.

Wer den Entschluss fasst, ein Kind zu bekommen, trifft eine weitreichende Entscheidung, die das eigene Leben für immer verändert. Aus diesem Grund fällt es vielen Frauen und Männern oft schwer, den perfekten Zeitpunkt für die Familiengründung zu bestimmen. Das Kinderkriegen wird daher immer häufiger aufgeschoben. Meist spielen hierbei wirtschaftliche, soziale oder berufliche Gründe eine wichtige Rolle. Allerdings darf nicht zu lange gewartet werden, da die Chancen auf eine Schwangerschaft ab einem bestimmten Alter sinken. Wenn die Familiengründung auf die Zeit nach dem 40. Geburtstag verlegt wird und eine Schwangerschaft dann nicht sofort eintritt, fragen sich viele Menschen, ob es überhaupt noch möglich ist, sich seinen Kinderwunsch zu erfüllen und mit über 40 schwanger zu werden.